Privatpersonen
Hypotheken
Unabhängige Hypothekarberatung
Eine Hypothek ist mehr als ein Zinssatz. Als unabhängige Hypothekenberater analysieren wir Ihre Situation, vergleichen Banken und Versicherungen, verhandeln die Konditionen und beziehen die steuerlichen und vorsorgebezogenen Aspekte ein. Sie erhalten kein Standardprodukt, sondern eine Lösung, die wir für Sie entwickeln.
Eigennutzung
Ein Hauskauf gehört zu den weitreichendsten Entscheidungen des Lebens. Ob Sie bereits eine Immobilie im Auge haben oder erst wissen möchten, was finanziell möglich ist – Eigenheim, Ferienobjekt oder Zweitwohnsitz: Wir begleiten Sie.
Renditeobjekte
Ob einzelne Anlageimmobilie oder grösseres Portfolio: Wir analysieren die Rendite, prüfen die optimale Finanzierungsstruktur und begleiten Sie langfristig.
Hypothekenverlängerung / Hypothekenerhöhung
Bei einer Hypothekenverlängerung geht es nicht nur darum, den günstigsten Zinssatz zu finden. Wir nutzen diese Gelegenheit, um Ihre Situation gesamthaft zu betrachten: Ob Optimierungspotenzial bei der Vorsorge oder den Steuern besteht, ob allfällige Renovationen in die Finanzierung einfliessen sollten.
Was uns unsere Kundinnen und Kunden fragen
Wie viel Eigenkapital braucht es für einen Kauf?
Eigenheim: Mindestens 20 % des Kaufpreises bzw. des vom Finanzierungsinstitut ermittelten Verkehrswerts, sofern die Tragbarkeit bei der entsprechenden Hypothekenhöhe gegeben ist (Einkommen im Verhältnis zu den kalkulatorischen Kosten). Mindestens 10 % des Verkehrswertes müssen Bareigenmittel sein, also Erspartes oder 3. Säule. Die restlichen 10 % können aus der 2. Säule stammen, wenn nötig sogar mehr.
Zweit-/Ferienobjekt: Mindestens 25 % Eigenkapital, als Bareigenmittel. Die 2. Säule und die Säule 3a können nicht eingesetzt werden. Der geforderte Eigenkapitalanteil kann je nach Finanzierungsinstitut höher liegen.
Renditeobjekt: Mindestens 25 %, ohne 2. Säule und Säule 3a. Der geforderte Eigenkapitalanteil kann je nach Finanzierungsinstitut höher liegen.
Festhypothek oder Saron: Was ist das Richtige?
Beide haben ihren Platz. Eine Festhypothek gibt Sicherheit: Ihre Kosten bleiben über die ganze Laufzeit stabil. Eine Saron-Hypothek folgt dem Markt: historisch oft günstiger, aber die Kosten können schwanken. In der Regel empfehlen wir eine Kombination aus einer mittel- bis längerfristigen Festhypothek und einer Saron-Hypothek. So verbinden Sie Stabilität mit Flexibilität. Wovon wir abraten: die Hypothek in mehrere Festhypotheken mit gestaffelten Laufzeiten aufzuteilen. Das bindet Sie dauerhaft an Ihre Bank, weil ein Bankenwechsel danach kaum noch möglich ist. Welche Aufteilung für Sie sinnvoll ist, schauen wir gemeinsam an.
Meine Hypothek läuft aus. Was ist zu tun?
Ein Ablauf ist mehr als eine Zinsfrage. Hat sich Ihre Situation verändert? Ihre Pläne? Stehen Renovationen an? Eine Erneuerung ist die Gelegenheit, Ihre Finanzierung als Ganzes anzuschauen. Selbst die Vorsorge lässt sich jetzt optimieren. Beginnen Sie früh, idealerweise rund ein Jahr vor Ablauf: So bleibt Zeit zum Vergleichen. Diese Vergleiche und Verhandlungen übernehmen wir für Sie und begleiten Sie, wenn ein Wechsel sinnvoll ist.
Muss ich meine Hypothek amortisieren, und wie?
Ein Teil der Hypothek muss innerhalb einer bestimmten Frist zurückgezahlt werden. Beim Eigenheim ist es heute üblich, dies indirekt über die Säule 3a zu tun. Die Frage ist dann, ob über eine Versicherung oder über ein Bankprodukt. Für uns gehört die Versicherungslösung zu einer guten Beratung: Nur so sind Sie und Ihre Familie bei Tod oder Erwerbsunfähigkeit abgesichert, was ein Bankkonto nicht bietet.
Vorsorge
Vorsorge betrifft alle Lebensphasen – die unerwarteten und die geplanten.
Wir prüfen Ihre Vorsorgesituation im Zusammenhang mit Ihrer Hypothek und darüber hinaus. Wir zeigen auf, was für die Amortisation nötig ist und was zur Absicherung Ihrer Familie sinnvoll ist.
Was passiert im Todesfall eines Partners? Kann der andere in der Liegenschaft weiterleben? Kann eine Familie ihren Lebensstandard halten, wenn ein Elternteil stirbt? Sind Invalidität und Erwerbsunfähigkeit ausreichend abgedeckt? Wie sieht die Einkommenssituation im Pensionsalter aus?
Wir schauen umfassend auf Ihre Vorsorge.
Was uns unsere Kundinnen und Kunden fragen
Wann sollte ich mit der Vorsorgeplanung beginnen?
Vorsorge, Steuern und der Traum vom Eigenheim hängen zusammen, und je früher man sie gemeinsam plant, desto mehr Spielraum bleibt, gerade bei den Steuern. Aber es ist nie zu spät: Auch näher an der Pensionierung lässt sich noch einiges bewegen. Wir schauen Ihre Situation an und zeigen Ihnen, welche Schritte sich jetzt lohnen.
Was hat meine Vorsorge mit meiner Hypothek zu tun?
Mehr, als man denkt, und genau hier verbinden wir zwei Dinge. Wir planen die Amortisation Ihrer Hypothek indirekt über eine Versicherung. So zahlen Sie die Hypothek zurück und sind gleichzeitig abgesichert: Werden Sie durch Invalidität erwerbsunfähig, übernimmt die Versicherung die weiteren Einzahlungen (Prämienbefreiung), und im Todesfall ist Ihre Familie oder Ihr Partner abgesichert. Das ist bei einer Hypothek wichtiger als bei einer Mietwohnung, denn die Schuld bleibt, und im Ernstfall müsste sie eine Person allein tragen. Wir berechnen die Lücken, die dann entstünden, und berücksichtigen sie in der Amortisationspolice. Dabei schlagen wir nur Versicherungen vor, die wirklich nötig sind.
Finanzberatung
Finanzberatung heisst für uns, Sie dabei zu unterstützen, die richtigen Entscheidungen zum richtigen Zeitpunkt zu treffen.
Wir analysieren Ihre Situation und zeigen auf, wo Optimierungspotenzial besteht. Kleine Entscheidungen können einen grossen Unterschied machen: wie viel Sie in die 3. Säule einzahlen, wie Sie Ihre Hypothek amortisieren, wie viel Eigenkapital Sie in einen Immobilienkauf stecken, ob und wie Sie Einkäufe in die Pensionskasse tätigen.
Wir sorgen dafür, dass jede Entscheidung die richtige für Sie ist.
Was uns unsere Kundinnen und Kunden fragen
Lohnt sich ein Einkauf in die Pensionskasse?
Ein Einkauf ist nur möglich, wenn Einkaufspotenzial besteht. Ob er sich lohnt, hängt von Ihrem Alter ab, von Ihrem Vermögen und von Ihrer aktuellen Steuerbelastung. Auch der Zeitpunkt zählt: Nach einem Einkauf ist das Kapital einige Jahre gesperrt und kann nicht als Kapital bezogen werden, etwa für einen Eigenheimkauf oder bei der Pensionierung. Die Säule 3a ist hier flexibler, deshalb lohnt es sich in der Regel, diese zuerst auszuschöpfen. Statt Einzahlungen auf gut Glück erarbeiten wir mit Ihnen einen Plan über mehrere Jahre, der den verfügbaren Betrag zeitlich so staffelt, dass der steuerliche Effekt für Ihre Situation und Ihre Pläne am grössten ist.